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Klaus Lang

architektur des regens.

Oper von Klaus Lang nach einem Text von Motokiyo Zeami
Idee von Klaus Lang und Claudia Doderer

Kompositionsauftrag der Landeshauptstadt München zur 11. Münchener Biennale und des Landestheaters Linz
In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung

Uraufführung in München am 18. April 2008, Gasteig
Premiere in Linz am 26. April 2008, Kammerspiele

Oper
Premiere 26.04.2008
Spielstätte
Weitere Termine werden in Kürze bekannt gegeben

Stückinfo

Die Architektur des Regens geht von einem Text des No-Theaters aus, einer getanzten und gesungenen Form des traditionellen japanischen Theaters. Das No-Theater stellt, wie die japanische Lyrik und Philosophie, Zustandsbeschrei- bungen ins Zentrum und entfaltet deshalb still stehende Bilder der Welt, anstatt – wie das abendländische Theater – von der Vorstellung beständiger Entwicklung auszugehen und Geschichten zu erzählen. Von dieser besonderen Eigenschaft des No-Theaters sind Klaus Lang und Claudia Doderer ausgegangen, um neue Ausdrucksmöglichkeiten des Musiktheaters zu gewinnen. Was bei der bloßen Übertragung in eine europäische Sprache verloren gehen müsste, weil
unsere Sprache unsere Art zu denken wiedergibt, das versuchen Lang und Doderer mit den vereinten Mitteln von Wort, instrumentaler Musik, Gesang und Tanz zu erreichen. Auf diese Weise entstehen einheitliche Räume aus Klang, Licht und Bewegung.
Der Grazer Komponist Klaus Lang, der seine Werke auf Festivals wie dem „musikprotokoll im steirischen herbst“, „Wien Modern“ und dem „Lucerne Festival“ aufführen lässt, erkundet in seinen Arbeiten Möglichkeiten des Musiktheaters abseits der ausgetretenen Pfade, so in Die Perser nach Aischylos (Theater Aachen 2003). Wie zuletzt im Falle von fichten (Uraufführung „musikprotokoll im steirischen herbst" 2006, „MaerzMusik“ Berlin 2006) arbeitet er bei dieser Suche häufig mit der freischaffenden Bühnen- und Kostümbildnerin und Musiktheaterregisseurin Claudia Doderer zusammen.
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