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Alan Ayckbourn

Schöne Bescherungen

Eine Weihnachtskomödie
Deutsch von Max Faber

Schauspiel
Premiere 20.10.2006
Spielstätte
Weitere Termine werden in Kürze bekannt gegeben

Stückinfo

Weihnachten – das „Fest der Liebe“ steht vor der Tür. Wie jedes Jahr laden Neville und Belinda Bunker zu Weihnachten Freunde und Verwandte ein, um mit ihnen zu feiern. Trotz aller erdenklichen Mühe wird es zunehmend schwieriger, ein friedvolles Zusammentreffen zu arrangieren: Hausherr Neville zerlegt in seiner Bastelwut die Geschenke, seine Schwester Phyllis hat im angetrunkenen Zustand Schwierigkeiten, den Festtagsbraten zuzubereiten, ihr Mann Bernard, gescheiterter Mediziner, bereitet wieder umständlich sein Puppentheater vor, mit dem er jedes Jahr allen auf die Nerven geht, und Onkel Harvey, pensionierter Wachmann und Waffennarr, schockiert die Anwesenden mit seinen skurrilen Überraschungsgeschenken. Eddie und Pattie streiten sich wegen der Kinder und Belinda, die Gattin des Hausherrn, versucht ständig, das ganze Chaos in Grenzen zu halten.
Als Belindas Schwester Rachel den jungen aufstrebenden Schriftsteller Clive Morris ins Haus bringt, nehmen die Feierlichkeiten eine Wendung. Nicht nur, dass der attraktive Künstler bei den Damen des Hauses ungeahnte Gefühle weckt, auch der militante Onkel Harvey gerät mit Clive über Kreuz, und die Familienfeier kippt ins amüsante Fiasko.

Alan Ayckbourn ist ein Meister in der Darstellung der bürgerlichen Neurosen und Frustrationen, all der Spleens und Ticks, die sich naturgemäß an solch hohen Feiertagen wie Weihnachten am deutlichsten zeigen. Und er versteht es wunderbar, daraus komödiantisches, unterhaltsames Kapital zu schlagen.

Sir Alan Ayckbourn (geboren 1939 in London) war ursprünglich Schauspieler, bevor er zu „Großbritanniens populärstem Gegenwartsdramatiker“ (The Economist) wurde. Seine Stücke sind mehrfach ausgezeichnet worden, darunter bisher allein siebenmal mit dem Evening Standard Award. Übersetzt wurden sie in über 30 Sprachen, einige von ihnen wurden in England und Frankreich auch verfilmt. Ayckbourn lebt in Scarborough und ist dort seit 1969 künstlerischer Leiter des Stephen Joseph Theatre. 1987 wurde er von der Queen zum „Commander of the Order of the British Empire“ ernannt, 1997 in den Adelsstand erhoben.
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