Lilit Hakobyan

Lilit Hakobyan ist eine armenische interdisziplinäre Künstlerin mit Sitz in Berlin. Ihr künstlerischer Fokus liegt auf Choreografie und Fotografie. Sie absolvierte ihre Ausbildung am Staatlichen Ballettkolleg in Jerewan und setzte ihr Studium an der Universität für Theater und Film fort.
Über 14 Jahre war sie Ensemblemitglied des Staatsballetts Hannover, wo sie mit international renommierten Choreograf:innen wie Marco Goecke, Sharon Eyal, Sol León & Paul Lightfoot, Jiří Kylián, Hans van Manen und Jörg Mannes arbeitete.
Seit 2011 ist Lilit Hakobyan auch als Choreografin tätig. Eine ihrer frühen Arbeiten, Einfach Hölle, inspiriert von Jean-Paul Sartres Geschlossene Gesellschaft, wurde am emma-Theater Osnabrück sowie am LOT-Theater Braunschweig gezeigt.
2023 entstand mit The Terranauts ihre erste abendfüllende Auftragsarbeit für das Theater Hof. Im selben Jahr entwickelte sie Heartless für die Kannon Dance Company, inspiriert von Essays Hannah Arendts, präsentiert beim Summit Festival Jerewan.
Ihre Choreografie LUCK für das Staatsballett Hannover wurde beim Internationalen Choreografiewettbewerb Hannover mehrfach ausgezeichnet. 2025 folgte die Kreation Out of LOVE für das Staatsballett Oldenburg.
Im Februar 2026 präsentierte Hakobyan die Uraufführung THE URGE am Ballett Basel in der Schweiz. Im Juni 2026 entsteht eine neue Arbeit gemeinsam mit TANZ LINZ, inspiriert von Jean-Paul Sartres Les jeux sont faits – Das Spiel ist aus.
In ihren Arbeiten verbindet Lilit Hakobyan Tanz und visuelle Medien auf organische Weise. Filmische Bildwelten prägen ihre choreografische Sprache, während ihre Fotografie die flüchtige, dynamische Atmosphäre der Bühne einfängt.