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Nelya Kravchenko

Nelya Kravchenko ©
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Die bessarabische Bulgarin Nelya Kravchenko wurde in Moldawien geboren.   

Sie absolvierte am Musik-College in Tiraspol das Fach Violine und Klassischen Gesang an der Nationalen Musikakademie „Prof. Pantscho Vladigerov“ in Sofia. Später erwarb sie den Magister an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, Österreich, wo sie am Theater des Opernstudios Hauptrollen in den Opern von Mozart, Humperdinck, Strawinsky, Henze und Puccini spielte. 

Auf ihre Entwicklung als professionelle Opernsängerin übten weltbekannte Sänger:innen und Pädagog:innen einen enormen Einfluss aus, wie Zoya Timoni, Maria Beltscheva, Prof. Helga Müller-Molinari, Krassimira Stojanova, Alexandrina Miltscheva und Elena Pankratova. 

Ihre ersten kleinen Rollen sang sie als Thibault und die Stimme vom Himmel in Don Carlos, als Priesterin in Verdis Aida und als Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte auf der Bühne der Sofia Oper. Sie sang kantatisch-oratorische Werke wie die Matthäus-Passion von Bach in der Aula der Sofia Universität, Beethovens Missa Solemnis und 9. Sinfonie mit der Sofia Philharmonie und der Oper in Stara Zagora, Orffs Carmina Burana an den Opernbühnen in Ruse und Stara Zagora. 

Mit einer großen Opernrolle debütierte sie 2005 im Opernhaus Ruse als Cio-Cio-San in Puccinis Madama Butterfly, mit der sie danach noch im selben Jahr und 2011 an der Sofia Oper und 2013 in Seoul mit der Korea Opera Group gastierte.  

Während sie in Österreich studierte, gastierte sie bei dem Sommerfestspiel Classic Openair im schweizerischen Solothurn als Liu in Turandot, Zerlina in Don Giovanni, Susanna in Figaros Hochzeit, Fiordiligi in Così fan tutte, Adina in Der Liebestrank, Violetta in La Traviata und Tatjana in Eugen Onegin

Seit Ende 2011 orientierte sie sich immer mehr auf das Spinto-Sopran-Repertoire. Auf einer Tournee mit dem Opernhaus Ruse in Österreich, Deutschland und Frankreich sang sie die Desdemona in Othello und Verdis Requiem und Aida.  

Im Jahr 2012 gastierte sie als Mimi in La Bohème am Opernhaus Plovdiv, 2013 sang sie Górecki´s 2. und 3. Sinfonie mit der Philharmonie in Riga und Heidelberg.  

Im Jahr 2014 gewann sie den Zweiten Preis im Nationalen Wettbewerb „Viva Verdi“. In der Neuaufführung des Othello an der Oper in Stara Zagora sang sie die Desdemona. Im Jahr 2015 sang sie das Saint-Saëns-Requiem mit der Sofia Philharmonie und die Rolle der Manon in Puccinis Manon Lescaut bei den Herrenchiemsee-Festspielen in Deutschland. Mit dem Sinfonieorchester des Bulgarischen Nationalen Rundfunks machte sie eine Aufzeichnung der 14. Sinfonie von Schostakowitsch und eine CD, die von der Plattenfirma Gega New herausgegeben wurde.  

Im Jahr 2016 trat sie am Teatro Massimo Bellini in Catania, Italien, als Anusuya in den Aufführungen von Alfanos Sakùntala auf. Sie hat eine von der Plattenfirma Bongiovanni herausgegebene DVD.  

Von 2017 bis 2019 war sie Solistin am Opernhaus Ruse: Cio-Cio-San in Madama Butterfly, Tatjana in Eugen Onegin, Donna Anna in Don Giovanni, Sylva Varescu in Die Csárdásfürstin, Mimi in La Bohème, Lucy in Das Telefon und andere. Sie sang Stabat Mater von Rossini und nahm an einer Reihe von Opern- und Kammerkonzerten teil.  

Sie arbeitete mit den Dirigenten Georgi Dimitrov, Emil Tabakov, Nayden Todorov, Dian Chobanov, Yordan Kamdzhalov, Sunay Muratov, Yuri Ilinov, Vitali Laidinen, Wolfgang Schmid, Frank Cramer, Gaetano Soliman, Giorgio Croci, David Crescenzi und Nikša Bareza, sowie den Regisseuren Plamen Kartalov, Georgi Simeonov, Prof. Christian Pöppelreiter, Barbara Baier, Franco Lollo, Massimo Gasparòn und Laurentiu Calomfirescu zusammen. 

STÜCKE UND ROLLEN
VERGANGENE SPIELZEITEN
Spielzeit 2024/2025
Cio-Cio-Sans Mutter

Spielzeit 2023/2024
Brautjungfern

Spielzeit 2022/2023
Zwei Frauen

Spielzeit 2021/2022
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