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Eilhart von Oberg

Tristan und Isolde

Ein sagenhafter Comic über krude Ritter und holde Minne aus allem, was der Fundus hergibt (und man in einer Stunde aufbauen kann), mit vier Musikern und sechs Spielern in schrecklich vielen Rollen nach Herrn Eilhart von Oberg und dessen verlässlichen Gewährsleuten.

Schauspiel
Uraufführung 09.12.2007
Spielstätte
Weitere Termine werden in Kürze bekannt gegeben

Stückinfo

Der Ritter Tristan lebt am Hof des Königs Marke von Cornwall und beeindruckt durch ritterliche Fähigkeiten und heldenhafte Taten. Bei einem Zweikampf wird Marke durch ein vergiftetes Schwert verwundet und am irischen Königshof von Isolde, der Tochter des irischen Königs, geheilt. Marke begehrt die irische Königstochter zur Gattin und erteilt Tristan den Auftrag, sie für ihn zu freien. Dieser fährt nach Irland und erfüllt seine Mission. Auf der Rückfahrt nach Cornwall trinken Tristan und Isolde jedoch versehentlich von einem Liebestrank und entbrennen in leidenschaftlicher Liebe zueinander. Dennoch kommt es zur Eheschließung zwischen Isolde und Marke. Es folgt ein Kampf um geheime Liebeserfüllung im Widerstreit zwischen leidenschaftlichem Begehren und ehelicher Treue. Die Liebenden brechen alle gesellschaftlichen und religiösen Gesetze. Nach mehreren, immer unwahrscheinlicheren abenteuerlichen Verstrickungen, erliegt das Liebespaar schließlich einer Täuschung.

Die erste deutsche Bearbeitung von Tristan und Isolde stammt von Eilhart von Oberg (um 1170). Sie dient hier als Textvorlage. Die Spielart orientiert sich an der Zeichenhaftigkeit der Figuren und betont den archaisch-mythologischen Charakter der Geschehnisse wie Verführung, Kreativität der Liebe und Betrug.
Musikalisch wird dieser ungewöhnliche Splattercomic von der Wiener Band „Ginga“ begleitet, die für diese Produktion eine fiktive Heavy-Metal-Band gründet.
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